von Dominique Omakowski
In Israel muessen auch Frauen Wehrdienst leisten, allerdings “nur” zwei Jahre. Ausgenommen sind Musliminen, Angehoerige kleinerer Minderheiten und schwangere Frauen. Auf Wunsch ist aber auch ihnen kaum eine Tuer versperrt. Fast alle Einheiten sind Frauen zugaenglich, sie koennen aber nicht gezwungen werden in Kampfeinheiten zu agieren.
Auf diese Art und Weise geraten die jungen Fruaen oft zum ersten Mal in ihrem Leben in den Kontakt mit einer aeusserst chauvinistischen Gesellschaft. Mehrere ehemalige Soldatinnen berichten ueber ihre Probleme waehrend des Wehrdienstes. So werden grosszügiger Weise zwei Abtreibungen von der Armee bezahlt.
Liora Berg beispielsweise berichtet, dass kein Tag vergangen sei, an dem sie sich nicht anzügliche Bemerkungen seitens ihres Vorgesetzten habe anhören müssen. Ab und an habe er ihr in den Po gezwickt und versucht, sie nach der Arbeit zum Sex im Büro zu überreden. Zu Beginn habe sie noch versucht, die sexistischen Sprüche zu überhören. “Irgendwann konnte ich nicht mehr.
Ich habe nachts nur noch geheult.”
In “Das Mädchenschiff” klagt Michal Zamir, Tochter eines ehemaligen Generals und Mossad-Direktors, durch die fiktive Protagonistin (Michelle) an. “Michelle kopiert ihnen Papierstapel auch nach Dienstschluss. Kocht ihnen Kaffee in ihrem Büro. Irgendwann kommt der Sex dazu. Was schert es die Männer, dass sie die Pille nicht verträgt und ihr das Militärkrankenhaus die Einsetzung einer Spirale verweigert hat. Immer wieder wird die Protagonistin ungewollt schwanger und immer wieder muss der ominöse “Araber” als Grund herhalten. Für die Bürokratie ist das leichter zu verarbeiten, als die Erzeuger in den eigenen Reihen zu suchen.” (3SAT)
Hier ein Youtube-Video, welches Bilder israelischer Soldatinnen zeigt.








































































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