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von Dominique Omakowski
Als ich am ersten Sukkotabend bei einem Bekannten zum Familienmahl eingeladen war, habe ich etwas mehr oder weniger lustiges erlebt.
Ein Bekannter meines Freundes hat sein Handy rausgeholt und angefangen mir Videos zu zeigen. Als erstes kam Eric Prydz’ Call on me, was zu allgemeinem Gehechel der maennlichen Tischgefaehrten fuehrte. Anschliessend folgte ein israelischer Tweetie Verschnitt, der nicht aufhoerte”Ich bin suess, ich mag dich” zu singen.
Dann kam ploetzlich ein Video von einem israelischen Spezialpanzer mit Schutzschild, der eine hohe Anzahl von Geschossen, die sieses Schutzschild durchbrechen abwehren kann. Und dann funkelten ploetzlich die Augen des Inhabers. Er fragte mich ob ich nciht einen sterbenden Terroristen sehen wolle. Ich bejahte und dann begann die sonderliche Aufnahme.
Sie zeigte einen stehenden Terroristen, um den herum alles niedergeschossen wurde. Ploetzlich detonierte sein Oberkoerper. Jemand rief “HahahahaHamas”, was zu allgemeinem Gelaechter am Tisch in der Sukka fuehrte. Seine uebriggebliebenen Gebeine wanderten noch drei Schritte, bis auch sie umfielen. Das erfreute die Maenner am Tisch, doch mir war nicht wirklich nach Lachen zu Mute.
von Dominique Omakowski
Gestern Abend begann das Fest der Laubhütten (Sukkot). An Sukkot soll an den Auszug aus Ägypten erinnert und gleichzeitig für die Ernte gedankt werden. Die Laubhütten symbolisieren die Behausungen, in denen die Israeliten in der Wüste lebten.
Viele Israelis errichten deswegen Hütten aus Palm- Myrten und Weidenzweigen, in denen sie sich die Woche über aufhalten und vor allem die Mahlzeiten einnehmen. Während der sechs Halbfeiertage der Sukkot-Woche ist schulfrei.
Jedem das seine, aber irgendwie ist es lustig durch die Strassen zu laufen und zu sehen, wie sich ganze Familien in solche Huettlein quetschen…
von Dominique Omakowski
Ueber das heutige Bild der Woche werden alle pro-Amerikaner lachen.
Der Rest wird die Stirn runzeln.
Ich habe es zufaellig im Internet gefunden.
von Dominique Omakowski
Als haette ich es mit meinem letzten Beitrag herauf beschworen. So eben hat es das erste Mal seitdem ich hier bin geregnet. Meine Stoppuhr ist bei 4 Minuten und 23 Sekunden stehengeblieben. Aehnlich wie der Herr auf dem Bild habe ich dem Regen jedoch ohne ein Wimpernzucken getrotzt. Den Anwohnern war es Anlass genug, die Haeuser zu verlassen und dem frischen Nass entgegenzutanzen (Au weia, Rechtschreibung).
Da ich gerade auf Arbeit bin, weiss ich nun auch wieso der Film “Rainman” heisst. Ok, der war schlecht…
von Dominique Omakowski
Nun bin ich schon knapp zwei Monate hier und es hat noch nicht ein Mal geregnet. Auch nicht kurz! Ich weiss schon gar nicht mehr, wie das ist und der naechste Regen wurde erst fuer naechsten Monat in Aussicht gestellt. Na Prost Mahlzeit. Ist ja nicht so, dass ich den Regen vermisse, aber ich vertrockne…
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von Dominique Omakowski
Heute Abend (denn in Israel beginnt ein Tag nach Sonnenuntergang des vorherigen Tages) haben wir Jom Kippur. Es ist der heiligste und wichtigste Feiertag der Juden.
An diesem denkwuerdingen Tag duerfen die Israelis weder essen, noch trinken. Ebenso sind Dinge wie Autofahren und Koerperpflege verboten. Alle Fernseh- und Radiosender werden abgeschaltet. Es ist also ein Tag des reinen Leben, der Besinung der eigenen Seele. Gleichzeitig wiegt jeder fuer sich ab, ob er mehr gute oder mehr schlechte Taten im vergangenen Jahr vollbracht hat.
Doch der Schwerpunkt von Jom Kippur liegt auf Versoehnung und Reue.
So ist es sehr wichtig am heutigen Tag anderen Menschen zu vergeben, doch auch andere Menschen um Vergebung zu bitten.
Schaut man zurueck in die Vergangenheit, so war dieser Tag auch geschichtlich wichtig fuer das israelische Volk. 1973 wurde Israel an diesem Tag von Syrien und Aegypten angegriffen, die so den Stillstand des Landes ausnutzten, doch ohne Erfolg. Mehr dazu bei Wikipedia.


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