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von Dominique Omakowski
Immer wieder bemerke ich in den Gespraechen mit den Israelis, wie schwer die Last der Wehrpflicht ist. Maenner muessen hier fuer drei, Frauen fuer zwei Jahre zur Armee. Doch nicht alle unterliegen dieser Pflicht.
Stark religioese Personen koennen einen Ersatzdienst leisten, der dem Zivildienst in Deutschland gleicht. Das fuehrt natuerlich zu der berechtigten Frage, wieso diese Personen die gleichen Rechte geniessen, doch nicht den gleichen Pflichten nachgehen muessen.Einmal fertig mit dem Wehrdienst, sind die meisten erschoepft und wissen nicht so recht, was sie mit sich anfangen sollen. Einige sahen unschoene Dinge in der Armee, anderen fehlte die Freiheit. Deshalb verreisen so gut wie alle fuer mehrere Wochen oder Monate, um einen klaren Kopf zu bekommen und um zu verstehen, was sie selber eigentlich wollen (Das ist bei uns in Deutschland ja eigentlich nicht anders).
Die beliebtesten Ziele sind hierbei Autralien/Neuseeland, Indien, das Himalaya- Gebirge und Suedamerika. Einige verschleppt es auch schon mal nach Europa, wobei dann meistens Amsterdam angestrebt wird.
Die meisten, kommen sehr erleuchtet von diesen Reisen zurueck… Sie gehoeren dann zum Clan der “Eingeweihten”, die die Welt kennen und ihre maennlichen Mitglieder zeichnen sich durch langes Haar aus.
Was aber wichtig ist:
Die meisten Israelis, die ich getroffen habe, die Wehpflicht befuerworten und sie trotz negativer Erfahrungen sogar wiederholen wuerden.


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