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von Dominique Omakowski
Es ist an der Zeit, meine genauer Arbeit vorzustellen. Ich habe mir damit absichtlich Zeit gelassen, um qualitativ besser darueber berichten zu koennen.
Ich arbeite fuer eine staatliche Organisation, die den Namen “Alut – The Israel Society For Autistic Children” traegt. Wie der Name besonders pfiffige Leute vermuten laesst, kuemmert sich der Alut um autistische Kinder.
Anders als in den meisten europaeischen Laendern, werden Autisten in Israel nicht mit anderen geistig Behinderten zusammengelegt, sondern es wird versucht ihnen ein Leben mit “Gleichgesinnten” zu ermoeglichen. So leben viele in den Hostels des Aluts, die meist zwischen 5 und 12 Kinder beherbergen, wo sie schlafen, essen und viele Dinge unternehmen. Tagsueber geht es waehrend der Woche natuerlich zur Schule, wo sie speziellen Unterricht geniessen.
Die Hostels stehen natuerlich in regem Kontakt mit den Eltern der Autisten, die sie haeufig besuchen und an Wochenenden oder Feiertagen oftmals mit nach Hause nehmen. Die Pflege der Kinder ist fuer die Eltern uebrigens kostenlos. Sie wird vollstaendig durch Steuern des israelischen Staates und natuerlich durch Spendengelder finanziert. Einige Autisten mit weniger stark ausgepraegter Behinderung basteln bzw. bauen auch Dinge, wie Kunstobjekte oder Gebrauchsgegenstaende, die sie dann zu Gunsten des Alut verkaufen.
Im Judentum werden Autisten uebrigens, wie mir gesagt wurde, als hoehere Seelen angesehen, was allerdings nicht mit der Sonderheit einer Organisation zu ihren Gunsten zusammenhaengen soll.


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