von Dominique Omakowski
Mittlerweile bin ich genau drei Monate hier in Israel. Denn am 2. August bin ich zu meinem Zivildienst ins “heilige Land ” aufgebrochen. Schon ein mal umgezogen, ein wenig herum gereist und viel Zeit bei der Arbeit verbracht, tun sich einige Fragen auf: Wuerde ich die Entscheidung noch ein Mal treffen? Was hat mir der Aufenthalt bisher gebracht?
Ganz klar, ich wuerde es wieder tun! Nun sind drei Monate nicht derart viel Zeit, doch erlauben sie einem den Einblick in die Sitten und Gebraeuche des Landes, in die Mentalietaet der Menschen und in das Lebensgefuehl.
Doch was habe ich gelernt? Es mag kitschig klingen, doch eigentlich eueber alles im Leben etwas. Ueber das Leben selber, Essen, Menschen, Frauen, Religion, Verantwortung, Selbstaendigkeit, Selbstmanagment, Freunde, Freundschaft, Familie, zwischenmenschliche Beziehungen, Behinderungen, Gesellschaft, Luegen, Diplomatie, Solidaritaet, Kibbutz, Nahost, Israel, Israelis (Juden und Muslime), Deutsche, Bild der Deutschen im Ausland, Ziele im Leben, Sinn des Lebens usw. Das koennte wahrscheinlich noch stundenlang so weiter gehen.
Ich denke ein Auslandsaufenthalt – egal wo – ist wie ein Katalysator, der den eigenen Lernvorgang beschleuningt. Es faellt einem einfach schwer, nicht zu lernen, selbst wenn man das wollen wuerde. Vieles ist neu und dadurch wird man zum lernen gezwungen. So, schoenen Tag noch, genug geschwafelt!


No comments
Kommentar-Feed für diesen Beitrag