von Dominique Omakowski

Hebräisches AlphabetDa ich gestern wieder eine meiner ruhmreichen Hebräisch-Stunden hatte, ist mir doch wieder aufgefallen, wie interessant diese Sprache eigentlich ist. Auch wenn meine Lehrerin, eine pensionierte Ulpanlehrerin, mich jedes zweite Mal nach meinem Namen fragt und das Lehrbuch, das sie verwendet aus dem Jahr 1988 stammt, gehe ich immer zufrieden aus dem Unterricht.

Das einzige Problem ist vor den Stunden. Denn ich würde mich eher zu den fauleren Geschöpfen zählen, die diese Welt bevölkern und dementsprechend fällt es mir schwer mich wirklich intensiv mit der Sprache auseinanderzusetzen. Jede Woche das gleiche Versprechen an mich selbst: Nächste Woche wird gelernt. Doch irgendwie sind alle Wochen gleich.

Rechts ist übrigens das Alphabet, das mir das tägliche Leben hier erheblich erschwert zu sehen. Es gibt keine Groß- und Kleinschreibung, nur einzelne Buchstaben werden am Wortende verändert dargestellt. Die Zeichen sind meiner Meinung nach aber unglaublich cool. Wer jedoch mehr über die einst ausgestorbene und zu neuem Leben erweckte Sprache wissen möchte, der muss schon bei Wikipedia nachlesen. In diesem Sinne ‘laila tov’ – Gute Nacht – und immer schön aufpassen in der Schule!

PS: Bemerkenswert ist übrigens der arabishe Einfluss auf die Umgangssprache, die so einige Ausdrücke des Verwandten absobiert hat.