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von Dominique Omakowski
Hier ein Auszug aus einem Artikel, dem ich besonders zustimmen kann. Nur die Preise sind noch niedriger, als angegeben!
1. In Israel ist Sommer, fast das ganze Jahr über.
Die Jahreszeit jetzt nennen die Israelis Winter und tragen dicke Mäntel über dünnen T-Shirts. In Wahrheit scheint an sechs von sieben Tagen die Sonne, die Temperaturen schwanken zwischen 17 Grad (Jerusalem) und 24 Grad (Tel Aviv). Im Frühling wird es wärmer, im Sommer heiß. Wann Sie Israel besuchen, hängt also von Ihrer persönlichen Wunschtemperatur ab.
2. Nirgendwo gibt es bedeutendere, erlebbare historische Stätten.
Wer durch die Altstadt Jerusalems wandelt, fühlt sich Gott näher als je zuvor in seinem Leben. Die Grabeskirche Christi, die Klagemauer, der Tempelberg und die vielen biblischen Orte berühren Reisende tiefer, als sie das erwarten. Hier wird die Geschichte lebendig, die wir seit frühester Kindheit gelernt haben. Dazu kommen einzigartige Monumente wie die Festung Masada hoch über dem Toten Meer oder die alte Hafenstadt Caesarea Maritima.
3. Wellness wurde hier quasi erfunden.
Baden im Toten Meer kann man das ganze Jahr. Dazu muss man nicht einmal schwimmen können. Weil das am tiefsten Punkt der Erde gelegene Meer extrem salz- und damit mineralienhaltig ist, geht man erstens nicht unter und gönnt seiner Haut zweitens die beste Kur des Lebens. Nach dem Bad gibt es noch eine Schlammpackung aus der Natur, und schon fühlen Sie sich wie ein neuer Mensch.
4. Nach Kultur und Schönheitspflege fühlen Sie sich fit zum Feiern.
Ab nach Tel Aviv, der Party-Hauptstadt des Nahen Ostens. Ob am Montag, Dienstag oder Freitag. Irgendwo in Tel Aviv steppt immer der Bär. Neben den unzähligen, im gesamten Stadtgebiet verstreuten Szene-Bars gibt es viele Clubs. Derzeitiger Liebling der lokalen DJs: die gute alte 80er-Musik, abgemischt mit neuen Beats. Da zuckt das Tanzbein schon am Eingang.
5. Wenn nur nicht alles so teuer wäre… Keine Sorge, das ist es nicht.
Dank des extrem niedrigen Dollarkurses kann man in Israel gut und günstig leben. Flüge gibt es ab 250 Euro (mit www.tuifly.com), Hotels ab 80 Euro die Nacht. Bei längerem Aufenthalt wird es billiger. Alternativ schlafen sie in einem der Hostels (ab 25 Euro).
6. Nach all dem Stress wollen sie einfach mal die Seele baumeln lassen? Das geht fast nirgends besser als hier.
Spazieren Sie durch die Straßen, atmen Sie die unbekannten, spannenden Gerüche. Schauen Sie den Menschen bei ihrem Handwerk zu, erfreuen sie sich an den unfassbar schönen Menschen, die Ihnen immer und überall begegnen. Oder setzen Sie sich einfach an eine der Strandpromenaden in Tel Aviv, Aschkelon oder Haifa und tun… nichts.
7. Hungrig geworden? Dann fangen Sie schon mal mit ihrer Diät vor dem Abflug an. Denn in Israel gibt es Dinge, die Ihren Gaumen verrückt machen.
Von der gigantischen Auswahl frischer Früchte, Gemüse oder Fisch mal abgesehen, essen die Israelis einfach bis schick. Das Nationalgericht ist Hummus. Danach ist hier jeder verrückt. Im Prinzip nichts anderes als eine fein gewürzte Creme aus Kichererbsen. Beim ersten Bissen sind Sie noch zaghaft, nach einer Woche wollen Sie in dem Zeug baden. Wem das zu schnöde ist, der kann aus einer großen Auswahl schicker Trendrestaurants mit orientalischen Kombinationen europäischer Gerichte wählen. Der bunt gemixte Einfluss der vielen Einwanderer macht die israelische Küche unvergleichlich spannend.
8. In weiter Ferne so nah.
Im Heiligen Land tauchen Sie zwar in eine andere, aufregende Kultur ein. Viel weiter als Mallorca ist es dennoch nicht. Dreieinhalb Stunden dauert der Direktflug ab Frankfurt, Berlin oder München.
9. Einzigartige Natur finden sie in Israel auf kleinstem Raum.
Der grüne, fruchtbare Norden, der im Winter unzähligen Zugvögeln als Zwischenquartier dient, ist von der einsamen Wüstenlandschaft des Negev nur vier Autostunden entfernt. Es gibt viele gut ausgebaute Wanderrouten mit beeindruckenden Schluchten, heißen Quellen und wilden Tieren. Wer will, kann dazu jeden Abend das kostenlose Sonnenuntergangskino am nächstgelegenen Strand (und der ist in Israel nie weiter als eine Stunde entfernt) genießen.
10. Okay, okay, Sie suchen Sport und Abenteuer.
Dann wählen Sie aus dem reichhaltigen Angebot. Ob Surfen im Mittelmeer, Tauchen im Roten Meer, Klettern im Negev, Quad fahren in der Wüste oder Rafting auf einem der Flüsse… Wenn es sich um Spaß in der freien Natur handelt, sind die Israelis erfinderisch und leicht zu begeistern.
Hier der Originalartikel.
von Dominique Omakowski
Nach Schätzungen des israelischen Tourismusministeriums werden dieses Jahr 60000 christliche Pilger zu Weihnachten Israel besuchen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 50 Prozent.
Und wer wird einer von ihnen sein? Genau, ich! Zuerst werde ich in Jerusalem zum Gottesdienst gehen (ein wenig Restfrommheit kommt durch), anschliessend geht’s nach Betlehem, wo ich leider nicht in die Geburtskirche kann, aber immerhin davor stehen werde. Hat auch was!
von Dominique Omakowski
Schon vor etwas laengerer Zeit habe ich recht interessante Umfrage-Ergebnisse aus den USA gefunden. Vor allem die Schlussfolgerungen sind beachtlich.
Zogby: Based on what you know about Iran’s development of a Nuclear Program, how supportive are you of a US military strike to prevent Iran from building a nuclear weapon? (52%)
Gallup: Suppose U.S. economic and diplomatic efforts do not work. If that happens, do you think the United States should – or should not – take military action against Iran? (46%)
CNN: If the U.S. government decides to take military action in Iran, would you favor or oppose it? (28%)
Note this: When Gallup asked about military action with no mention of failure of the diplomatic efforts, only 18% supported it. CNN did not mention the two possibilities, just asked about action, and one can assume that most of the responders reasonably thought they mean now. Also, CNN didn’t say anything about nuclear program, which Zogby did. So here is the real meaning of these combined three polls:
Attack now? No. Why now? We want diplomacy first and do not trust Bush.
von Dominique Omakowski
Haaretz, die grosse links-liberale Zeitung Israels veroeffentlichte letzte Woche eine Statistik der auf israelisches Staatsgebiet abgefeuerten Raketen und Moersergranaten:
Seit Anfang des Jahres sind bereits mehr als 970 Kassam-Raketen und etwa 1200 Mörsergranaten von palästinensischen Terroristen auf israelisches Territorium abgeschossen worden. Dabei wurden zwei Israelis getötet und mehr als 50 verletzt. Bei Militäreinsätzen der israelischen Armee im Gaza-Streifen starben drei Soldaten und 88 wurden verletzt.
Dabei ist zu beachten, dass die meisten Geschosse aus dem Gaza-Streifen kamen und nicht allzu weit in Land reichten. Kassam-Raketen und Moersergranaten haben eine sehr niedrige Flugbahn, was (bisher) verhindert, dass sie effektiv automatisch abgewehrt werden koennen. Sie koennen hoechstens geortet werden, sodass in Orten wie Sderot, die in der Naehe des Gazastreifens liegen, bis zu 20 Sekunden vor dem Eintreffen der ungebetenen Gaeste ein Alarmsignal ausgeloest wird, der den Bewohnern die entsprechende Zeit laesst, um sich in sichere Raeume zu begeben. Anders ist es mit Geschossen mit hoeherer Flugbahn, die vom israelischen Schutzschild erfasst und eliminiert werden.
von Dominique Omakowski
Das war zumindest das Ziel der Aktion. Naja, soll sich jeder eine eigene Meinung zu bilden…
von Dominique Omakowski
Meine (juedische) Chefin hat mich heute gelobt. Mal wieder. Diesmal, weil ich grundsaetzlich nicht zoegere, eine zusaetzliche Schicht zu uebernehmen oder kurzfristig jemanden zu vertreten. Sie stellte fest, dass sonst bei uns nur der einzige arabische Mitarbeiter ein solches Verhalten an den Tag lege. Und dann hat sie mir etwas erklaert, das hier natuerlich (gewollt) lustig klingt, aber im Kern aber doch richtig ist:
“The jewish people always think everybody wants to fuck them. If I ask you or [arabischer Kollege] if you can work this or this day, it’s never a problem. But the others always think I want to fuck them. It’s a jewish problem. It’s mentality.”
So wortwoertlich.


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