von Dominique Omakowski
Meine (juedische) Chefin hat mich heute gelobt. Mal wieder. Diesmal, weil ich grundsaetzlich nicht zoegere, eine zusaetzliche Schicht zu uebernehmen oder kurzfristig jemanden zu vertreten. Sie stellte fest, dass sonst bei uns nur der einzige arabische Mitarbeiter ein solches Verhalten an den Tag lege. Und dann hat sie mir etwas erklaert, das hier natuerlich (gewollt) lustig klingt, aber im Kern aber doch richtig ist:
“The jewish people always think everybody wants to fuck them. If I ask you or [arabischer Kollege] if you can work this or this day, it’s never a problem. But the others always think I want to fuck them. It’s a jewish problem. It’s mentality.”
So wortwoertlich.


2 comments
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17Dez07 um 12:38 am
Janiv
Na ja, leider hat sie Recht. Nächstes Mal können Sie sie über die Pessach-Hymne fragen, die die Lyrics “Šebechol Dor vaDor kamim alenu lechalotenu” enthält – also “in jeder Generation versucht man uns zu vernichten”. Und das ist ein jahrhundertealtes Lied.
Auch in der Schule wird die Geschichte immer so gelehrt: die Juden waren gut, die Gojim (also nicht-Juden) waren böse, und die ganze Welt ist gegen uns gerichtet. Ehrlich, ich bin sicher dass jeder zweite Israeli noch so glaubt, wahrscheinlich sind die Quoten viel höher.
24Mrz08 um 8:54 pm
Arno
Die Chefin scheint ja aber auch jüdisch zu sein..
Tja – scheint halt auch darauf Auswirkungen zu haben..