von Dominique Omakowski

picture-30.jpgEin wenig ueberrascht hat mich die Meldung schon. Ein Volontaer (20) aus Ecuador wurde von einem palaestinensischen Scharfschuetzen aus dem Gazastreifen erschossen, waehrend er Feldarbeit im Kibbutz Ein Hashlosha leistete. Der Ort liegt nur einen Steinwurf von Hamastan entfernt.

Natuerlich ist das wirklich sehr bedauerlich und traurig und hat wahrscheinlich alle Volontaere zutiefst getroffen. Aber zur Beruhigung sollte man auch auf die Besonderheit des Volontaers hinweisen, dessen Situation keineswegs auf alle Volontaere zutriftt und nur wenigen vorbehalten ist.

Denn es ist ungewoehnlich, dass jemand sein Volontariat direkt neben dem Gazastreifen leistet, denn Einjedem hier ist die Gefahr bewusst, die von diesem Gebiet ausgeht! Trotzdem gibt es einige, die diese Gefahr in Kauf nehmen. Die Tatsache, dass er es getant hat ist wohl auch damit zu erklaeren, dass sich der junge Mann sehr in das Land verliebt haben soll und sogar in der israelischen Armee dienen wollte.

Eine grundsaetzliche Warnung an alle Volontaere in Israel sollte von dieser Tat also nicht ausgesprochen werden. Aber den Gaza-Streifen werde ich zumindest auch in Zukunft nur auf Bildern zu sehen bekommen.